12 Fragen die du dir beim Shoppen stellen solltest. Shoppingtrip. Clasophia

12 Fragen, die Du dir beim Shoppen stellen solltest

In diesem Blogpost geht es um Frühlingsgefühle, Corona, wie Du diese Zeit sinnvoll nutzen kannst und um 12 Fragen, die Du dir beim Shoppen stellen solltest, um keinen Impulskäufen zu verfallen, sondern einer persönlichen Lieblingsteil-Garderobe näher zu kommen.

Er ist da – und ich meine jetzt nicht nur den Virus, der uns gerade wahrscheinlich alle in irgendeiner Art und Weise beschäftigt, sondern auch den Frühling. Den Frühling, den viele von uns gerade wahrscheinlich nur durchs Fenster oder vom Balkon aus sehen können, aber der trotzdem sofort für mehr Farbe und Sonnenschein sorgt.

Mehr Farbe – danach sehne ich mich jedes Jahr spätestens im März. Tschüss Wintermäntel und dicke Jacken – hallo hellere Farben, leichtere Stoffe und lässigere Schnitte. Und auch wenn wir gerade nicht losziehen können, um uns mit neuen frühlingshafteren Kleidungsstücken auszustatten – können wir die Zeit nutzen, um uns einmal mit unserer Garderobe und unserer Kleidung auseinander zu setzen.

Wir sind gewunden anzuhalten – nutze diese Zeit.

Corona bringt gerade unser gesamtes gesellschaftliches System zum Erliegen. Corona schließt Türen und zwingt uns Anzuhalten, zu Hause zu sein und einen gänzlich anderen Alltag zu haben. Corona wird für den ein oder anderen gravierende Folgen haben. Vielleicht kann Corona, abseits von dem Leid, auch eine Chance sein. Eine Chance zu Hinterfragen, eine Chance neu zu sortieren, Systeme umzugestalten. Manche Familien sind gerade gezwungen näher zu rücken, andere sind gezwungen ganz viel Zeit mit sich alleine zu verbringen. Wir alle erfahren plötzlich wie schnell ein gesamtes System sich von jetzt auf gleich verändern kann und dass nichts wirklich beständig ist.

Ich sitze gerade auf dem Balkon meiner Wohnung. Ich habe viel gelesen über Corona. Erschreckende Berichte, traurige Schicksale und positive Nebeneffekte, wie beispielsweise die Kanäle von Venedig, die plötzlich wieder kristallklares Wasser haben. Wie auch immer es weitergehen wird in den nächsten Wochen, wir alle, die gerade gezwungen sind zu Hause zu sein, können anfangen unsere Welt hier und jetzt ein Stück weit zu verbessern und positiv zu gestalten. Sei es mit großen oder kleinen Dingen.

Wann warst Du das letzte Mal so viel zu Hause?

Nutze diese Zeit. Lies das Buch, für das du nie Zeit hattest, schreib den Brief, der schon so lange in deinen Gedanken ist, räum den Schrank auf, den du im Stress vollgestopft hast oder beschäftige dich mit Dir, deinen Träumen und Zielen. Welche Gedanken und Wünsche schiebst du im Alltagsstress immer wieder beseitige? Vielleicht kannst Du ihnen jetzt etwas Raum und Zeit einräumen.

Frühlingsbummel, Shoppingtrip oder durch die Stadt schlendern.. auch dies ist gerade nicht möglich – so dass die Frühlingsgarderobe gerade wohl erst einmal so bleiben muss, wie sie ist. Vielleicht ist das aber auch gar nicht so schlecht und gibt uns die Möglichkeit auch hier einmal tiefer nachzudenken und keinem schnellen Impuls zu verfallen.

Aktuelle Trends sind toll und gerade im Frühling und bei einem Jahreszeitenwechsel ist die Verführung groß aktuellen Trends blind zu folgen und das Bedürfnis nach etwas Neuem zu befriedigen.

Entscheiden mit Bedacht für nachhaltige Freude

Wer eine Garderobe haben möchte, die zu ihm als Person passt, kann die Zeit der Quarantäne gerade sinnvoll nutzen.

3 Dinge, die Du jetzt tun kannst:

  1. Miste deinen Kleiderschrank aus: Welche Schrankleichen verbergen sich hier immer noch, die Du sowieso nicht anziehst.
  2. Beschäftige dich mit dir und deinem persönlichen Stil: Was macht dich aus und welche Facette von dir möchtest Du äußerlich zeigen? Suche dir Stilvorbilder, welche Kleidungsstile gefallen dir besonders gut?
  3. Mache dir einen Plan: Welche Kleidungsstücke fehlen dir wirklich? Mit welchen Kleidungsstücken kannst Du deine aktuelle Garderobe optimal ergänzen?

    Mit diesem Plan kannst Du dann Shoppen gehen. Wer mit Plan einkauft, vermeidet Impulskäufe, wird langfristiger zufriedener mit der eigene Garderobe und gibt kein unnötiges Geld aus, das in Form von Schrankleichen Platz im Kleiderschrank vergeudet.
Um sicherzugehen, dass Du nur noch gut und passend einkaufst, habe ich für Dich 12 Fragen, die Du dir beim Shoppen stellen solltest:
  1. Brauche ich dieses Kleidungsstück wirklich? Passt es zu mir und meinem persönlichen Stil?
  2. Oder habe ich bereits ein gleiches oder sehr ähnliches Kleidungsstück?
  3. Habe ich Kleidung, die ich damit kombinieren kann?
  4. Fallen mir direkt mehrere Möglichkeiten ein, wie ich das Kleidungsstück kombinieren kann?
  5. Werde ich es tatsächlich tragen? Wann und zu welchen Anlässen?
  6. Finde ich es so toll, dass ich es am liebsten direkt anbehalten würde?
  7. Steht es mir und passt zu meiner Figur?
  8. Wie ist die Qualität? Stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis?
  9. Von welcher Marke ist das Kleidungsstück?
  10. Kann ich es mir aktuell leisten?
  11. Werde ich es eventuell bereuen, wenn ich es jetzt kaufe?
  12. Will ich es nur haben, weil es gerade im SALE ist oder hätte ich es auch für den Originalpreis haben wollen?

Eine Möglichkeit für Dich..

Um dir noch persönlichere Tipps und Inspiration geben zu können, habe ich eine Facebook Gruppe eröffnet. Nur für Frauen. Hier können wir uns austauschen, Du kannst mir deine individuellen Herausforderungen schreiben und ich kann dir ganz konkrete Tipps geben bezüglich deines Stils, deiner Ausstrahlung und selbstbewusstem Auftreten.

Ich freue mich, wenn Du Teil der Community wirst und wir diese Zeit gemeinsam sinnvoll gestalten! 🙂

Langsam wird es kühl hier auf dem Balkon, es ist wohl doch erst der Beginn des Frühlings. Und wer weiß..vielleicht ist dies auch der Beginn von einer Gesellschaft, die mehr aufeinander guckt, entschleunigt und ein Stück bewusster wird. Ich würde es mir wünschen.

Machs dir schön… und geh ihm an den Kragen – deinem Kleiderschrank!

Liebste Grüße,
deine

Claudia Sophia. Stilberatung.

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Modestil, Lifestyle, Frauenthemen – der Blog von Claudia Sophia

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