Visionsboard -

Was das ist und warum Du dieses Jahr tatsächlich eins anfertigen solltest.

(Lesezeit <4 Minuten)

Vielleicht kennst Du es schon, vielleicht ist es neu für Dich: das Visionboard oder auch „Dream Board“. In diesem Blogpost geht es um die Idee dahinter, meine Herangehensweise und warum ich glaube, dass jeder von uns eins haben sollte.

Laut Definition ist das Visionboard eine Collage aus Bildern und Affirmationen der eigenen Träume, Wünsche und Ziele. Die Idee dahinter beruht auf dem Gesetz der Anziehung. Indem man sich genau bewusst macht, was man möchte, welche Träume und Ziele man hat, ist es leichter diese wirklich zu erreichen.

Vor ein paar Jahren habe ich das Buch „The Secret“ gelesen. Hier bin ich das erste Mal auf die Idee gestoßen, sich persönliche Ziele bewusst und möglichst klar zu machen. Die eigenen Ziele nicht nur grob zu kennen, sondern sich diese genau vorzustellen und zu definieren. Zu spüren, wie es sich anfühlen würde, sie zu erreichen. Ob man nun mit dem Gesetz der Anziehungskraft etwas anfangen kann oder nicht - je genauer wir uns unsere Ziele klarmachen, je genauer wir wissen WAS wir im Leben wollen, desto einfacher ist es, dieses auch zu erreichen. Wir brauchen einen Stern am Himmel, nach dem wir greifen können und der uns zeigt, in welche Richtung wir losgehen sollen. Ohne Orientierung ist es nämlich verdammt schwer am Ziel anzukommen.

Was das Ganze schwierig macht ist, dass wir oft gar nicht genau wissen, was wir eigentlich für Ziele im Leben haben. Wohin es gehen soll. Wir sind in der Ausbildung, im Beruf, in unserem Alltag und „das ist eben unser Leben“, sagen wir uns, „mal schauen was dann noch so kommt“. Viel zu lange war ich in diesem Modus und habe dabei total vergessen, das ICH der Designer meines Lebens bin. DU bestimmst, wie dein Leben heute und morgen aussieht. Natürlich gibt es äußere Umstände und Einflüsse auf uns und nur wenn wir Träume und definierte Ziele haben, heißt das nicht, dass ab morgen alles anders ist. Aber wir bekommen einen Richtung. Eine Richtung, in die es sich lohnt loszugehen und die uns - Schritt für Schritt - dahin bringen kann, wo wir landen möchten.

Wie finde ich meine Träume und wahren Ziele heraus?
Und da man sich als Erwachsener meist nur noch selten traut zu träumen, fällt es vielen schwer zu sagen, was sie wirklich möchten. Mir haben Fragen dabei geholfen. Frag Dich einmal: Wo möchtest Du in fünf Jahren sein? Und: WER möchtest Du sein? Wie sollen andere Menschen Dich sehen? Wie soll dein Alltag aussehen? Deine Freizeit? Wie ist dein perfekter Tag? Und hierbei darfst Du träumen - in jegliche Richtung. Versuch Dir einmal die beste Version von Dir vorzustellen, dein perfektes Leben.

Dies ist auch die Grundlage für dein persönliches Visionboard. Denn hier ist Platz für alles, was Du in deinem Leben haben und erschaffen möchtest. Was du beruflich und privat erreichen möchtest. Dieser Schritt kann und darf ein paar Stunden oder Tage dauern. Ich habe mir bewusst einen ganzen Tag lang Zeit genommen, habe viele Stichworte, Sätze und Vorstellungen notiert und versucht Ziele möglichst exakt zu überlegen und zu definieren. Ich habe Pinterest durchstöbert und nach Bilder und Worten gesucht, die zu meinen Zukunftswünschen passen. Bei der Suche nach Material für die Collage sind Dir keine Grenzen gesetzt: Pinterest, Zeitschriften, Google, Instagram und so weiter. Bei mir ist es eine Mischung aus Bildern, Worten und Zitaten geworden, die ich ausgedruckt und zu einer bunten Collage zusammengefügt habe.

Kleiner Tipp: Ich unterteile meine DIN A3 Collage immer in unterschiedliche Bereiche meines Lebens: Familie, Partnerschaft & Liebe; Meine Gesundheit und persönliches Wachstum; Freundschaft; berufliche Ziele. (Das nur als Inspiration, wie Du deine Board anfertigst, ist natürlich ganz Dir überlassen.)

Nachdem ich 2016 immer wieder über die Methodik des Visionboards gestolpert bin, habe ich mich Anfang 2017 das erste Mal hingesetzt und gegen eine kleinen inneren Widerstand ein Visionboard gestaltet. Ich fand es zuerst ein wenig albern Bilder auszuschneiden und aufzukleben. Innerlich habe ich gedacht, dass es doch ausreicht, sich Ziele im Kopf zu überlegen. Aus heutiger Sicht sage ich, dass es einen Unterschied macht. Es geht sehr viel tiefer passende Bilder und genaue Worte für eine Collage finden zu müssen, Ziele konkret machen und visualisieren zu müssen, als sich nur Gedanken zu machen. Man ist gezwungen GENAU zu überlegen, wie das eigene Leben aussehen soll.

Und warum ich an Visionsboards glaube? 2017 habe ich, um Euch ein ganz konkretes Beispiel zu geben, im Bereich Liebe & Partnerschaft definiert, dass ich in diesem Jahr einen Mann kennenlernen möchte (ich war damals Single), der wunderbar zu mir passt, der mein „Best Buddy“ und Traum-Liebhaber ist und mit dem ich in eine helle Innenstadt Wohnung mit großer Dachterasse lebe. Ja, so exakt habe ich meine Wünsche definiert und ich hatte keinen Schimmer, wie sich diese erfüllen sollen. Aber sie haben es und zwar genau, wie aufgeklebt. Im September 2017 habe ich Ihn getroffen, wir sind zusammen gekommen und vergangenen Herbst in eine neue Wohnung gezogen; eine helle, zentrale Wohnung, mit großer Dachterasse.

Ich möchte Dir ans Herz legen, mal in Dich hinein zu hören. Zu überlegen und zu definieren, was deine Wünsche und Ziele sind, was Du in deinem Leben haben möchtest. Was ist dein Nordstern, auf den Du zu steuern möchtest und der Dir deine Richtung aufzeigen kann?

Deine

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